| Der Frühling naht März 2008 |
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| Geschrieben von: Administrator | |
| Mittwoch, 27. Februar 2008 um 13:29 Uhr | |
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Mit den steigenden Temperaturen steigt auch die Vorfreude auf die Saison. Noch 4-6 Wochen und die Koi werden wieder richtig aktiv. Steigende Temperaturen heißen aber auch, das der Fisch wieder durch die kritische Temperaturspanne von 10-15°C muss, in der Parasiten und Bakterien schon wieder ordentlich arbeiten, der Stoffwechsel des Fisches aber noch nicht richtig auf Touren ist. Dieser Umstand birgt, wie im Herbst so seine Gefahren. Auch der Rest des Systems muss sich erst wieder an den vollen Betrieb gewöhnen. Die Filter haben auf Grund der niedrigen Temperaturen einiges an Leistungsfähigkeit eingebüßt. Die Vermehrungsrate und das Nährstoffangebot der Filterbakterien ist in den kalten Monaten deutlich verringert, dadurch nimmt ihre Zahl über den Winter ab. Wenn die Fische ihren Stoffwechsel hochfahren und das Fressen wieder anfangen, steigt auch die Ausscheidung von Stickstoffverbindungen wieder an. Je nach Temperatur brauch der Filter einige Zeit, bis er seine volle Leistung wieder entfaltet. Die Wasserwerte sollten deshalb während dieser Zeit im Auge behalten werden. Hier nun einige Tipps, wie Sie diese Herausforderung meistern: Das wichtigste ist, das man sowohl dem Teich als auch den Fischen ausreichend Zeit gibt, aus der Winterruhe zu kommen. Oft verleitet das gute Wetter und die Vorfreude dazu, am Teich zu manipulieren, Umbaumaßnahmen, Filter sauber machen etc. bringen das empfindliche ökologische Gleichgewicht im Teich schnell in Bedrängnis. Eine regelmäßige Kontrolle der Wasserwerte ist empfehlenswert. Auch der Energiehaushalt sollte in Erwägung gezogen werden. Fische, die den ganzen Winter nichts gefressen haben sind meist stark geschwächt, die Verdauung ist auf ein Minimum reduziert. Ein zu schnelles Füttern mit Futtermitteln, die einen hohen Kohlehydrat und Rohfasergehalt haben kann zu Verdauungsstörungen führen. Lesen Sie mehr hierzu in unserer Rubrik Koi richtig füttern. Es sollte in jedem Fall ein Abstrich und eine parasitologische Untersuchung gemacht werden, um bei Bedarf schnell handeln zu können. Gerade Costia ist bei diesen Temperaturen von Bedeutung. Mit den weit verbreiteten Frühjahrskuren sollte am Anfang vorsichtig verfahren werden. Die Fische sind oft noch nicht dazu in der Lage, die verabreichten Medikamente zu verstoffwechseln. Leber und Niere werden schnell in Mitleidenschaft gezogen. Deshalb sollte man nur dann eine Behandlung durchführen wenn irgendein Problem besteht und in jedem Falle vorher mit dem betreuenden Tierarzt sprechen. Mehr zur Erkennung und Behandlung von Parasitären Erkrankungen können Sie im Handbuch unter parasitäre Erkrankungen nachlesen. Unter den Bakterien sind vor allem Flexibacter columnaris von Bedeutung. Sie vermehren sich auch in kaltem Wasser sehr gut und ein Massenbefall kann zur Erkrankung der Fische führen. Flossentrübungen und verstärkte Atmung sollten auf jeden Fall genauer Untersucht werden. Für genauere Informationen zu dieser Erkrankung Klicken sie bitte hier. Schimmelpilze stellen für geschwächte Tiere eine Gefahr dar. Sie sind auch vom Laien einfach zu erkennen. Die Wattebauschartigen Auswüchse von Saprolegnia sind leicht zu erkennen. Mehr hierzu können Sie ebenfalls im Koihandbuch nachlesen. Bezüglich der Viruserkrankungen sollte an die Frühlingsvirämie(SVC) gedacht werden, die aber zum Glück sehr selten beim Koi auftritt. Plötzlich auftretende Todesfälle sollten auf jeden Fall pathologisch untersucht werden.
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, 10. März 2008 um 09:48 Uhr |





