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Faszination der Koi Varianten

Geschichte der Koi

Zur Dokumentation und Variationsbeschreibung werde ich im vorwege eine kurze Erläuterung zum Thema Anfang und Herkunft der Koi schreiben.

In der Zeit um 1000 n. Chr. gab es die ersten Berichte über farbige Karpfen, die sogenannten „Nishikigoi“. Die Fische waren damals eine willkommende Abwechslung für die Reisbauern in Japan. Sie hielten sich die bunten Karpfen als eine Art Haustier und dienten somit nicht als Nahrungsmittel, wie die herkömmlichen schwazen Tiere. Zur Abstammung gibt es keine gesicherten Berichte. Viele Koizüchter vertreten die Meinung der Asagi, ein Koi mit bläulichem Rücken und Netzmuster, sei der Urahne der Koi.
Eine andere Version beschreibt einen schwarzen Karpfen, auch Magoi genannt, mit roten Kiemendeckeln. Er trug den Namen „Hookazuki“, was soviel heißt wie rote Wange. Wie dem auch sei, in einem Punkt sind sich fast alle einig, dass die Geburtsstätte der Koi in der japanischen Präfektur des heutigen Niigata liegt. Hier begann man die Koi gezielt auf Farbe zu züchten und das mit Erfolg. Bereits nach kurzer Zeit hatte man ganz weiße Karpfen und sporadisch traten auch Tiere mit rotweiß Kombinationen auf, was jedoch nicht als festes Muster zu bezeichnen war.

Im weiteren verlauf der Züchtung von Koi traten unzählige Farbvariationen auf, wie zum Beispiel schwarzgelb, schwarzrotweiß, braunweiß und natürlich die einfarbigen glänzenden Karpfen, auch Ogon genannt. Durch die große Bandbreite der verschiedenen Farbkombinationen haben die Züchter angefangen, sich jeweils auf eine Kombination zu spezialisieren. Dies führte dazu, das Koi mit festen Farbmustern und immer perfektionierterer Zeichnung und Körperform enstanden. In all den Jahren gelang es den Züchtern, die uns heute bekannten 100 namentlich zu definierenden Varianten des Koi hervorzubringen.

Im Folgenden werde ich die bekanntesten Farbformen erläutern und die wichtigsten Kriterien der jeweiligen Art nennen.

  • Kohaku
  • Showa
  • Sanke
  • Bekko
  • Utsurimono
  • Asagi und Shusui
  • Koromo bzw. Goromo
  • Kawarimono
  • Hikarimuji
  • Hikarimono
  • Hikariutsuri
  • Kin-Gin-Rin
  • Tancho
  • Doitsu